Programm 2017

Eröffnung des Friedenskreuzes

Eröffnung des Friedenskreuzes

Der Bürgerverein „FUER CHEMNITZ“ e.V. und die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag bitten die Chemnitzerinnen und Chemnitzer um ihre FRIEDENSWÜNSCHE.

11:00 Uhr Neumarkt

Trommelmusik aus Tansania mit Arba Manillah & Mambo vipi Band

11:15 Uhr

Musik aus Eritrea

13:30 Uhr Neumarkt

Arman „Abduljan“ Naderi

Musik aus Afghanistan

15:00 Uhr Neumarkt

„Gehen, ging, gegangen“

„Gehen, ging, gegangen“

Deutschland zwischen Willkommenskultur und Abschiebung. Wege nach Deutschland, Ankommen in Berlin, Befragungen und Listen, Hoffnung und Enttäuschung, die Abschiebung. Carl Geissler und Heinrich Grossinger lesen aus „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck, in Begleitung der „StreichHölzer“ der Städt. Musikschule, Leitung: Andreas Winkler

17:00 - 17:45 Uhr Rathaus-Foyer

Veranstalter: Aktion ©

Friedenswege zum Neumarkt

Friedenswege zum Neumarkt

Vier Kirchen sind am 5. März, 17.00 Uhr Ausgangspunkte für Friedenswege:

  • Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, Hohe Straße 1
  • Friedenskirche, Kaßbergstraße 30
  • St. Petrikirche, Theaterplatz
  • St. Markuskirche, Körnerplatz

Nach jeweils einer kleinen Besinnung an den Ausgangspunkten machen sich die Teilnehmenden auf den Weg. Sie gehen zum Neumarkt im Stadtzentrum, wo sie vor der Kundgebung, die 18.00 Uhr beginnt, aus ihren unterschiedlichen Richtungen eintreffen und das begehbare Friedenskreuz zum Gedenken besuchen können.

Nicht als laute Demonstrationen, sondern in ihrer eher stillen Art machen die Friedenswege deutlich, dass um des Friedens willen, immer mal wieder „ein Paar Schuhe anzuziehen“ sind, dass der Friede also nicht von allein auf einen zukommt, sondern erreicht werden will. Und es kommt weiterhin zum Ausdruck, dass Frieden mit Bewegung und Beweglichkeit zu tun hat: Starr auf einer Position zu beharren und sich nicht neuen Er-fahrungen bzw. Er-laufungen auszuzusetzen, führt nicht zu dem Punkt, an dem aus verschiedenen Richtungen kommende Menschen friedlich zueinander finden.

Somit an alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer und an die Gäste in der Stadt eine herzliche Einladung dazu, auf den Friedenswegen am Friedenstag miteinander und zu anderen unterwegs zu sein.

17:00 - 17:30 Uhr

GEDENKGELÄUT CHEMNITZER KIRCHEN

GEDENKGELÄUT CHEMNITZER KIRCHEN

21:00 Uhr Neumarkt

Kunstprojekt Chemnitzer Schulen

Kunstprojekt Chemnitzer Schulen

Rund um den Neumarkt hängen Großplakate an und in Gebäuden, die in Workshops in Chemnitz entstanden sind, dabei auch Plakate aus Dresden, Görlitz und Ústí nad Labem
(Aktion © / Montessori-Schule Chemnitz)

Neumarkt

Veranstalter: Aktion ©

„Damals – mein Land vor dem Krieg“

„Damals – mein Land vor dem Krieg“

Neumarkt, 18:00 Uhr Kundgebung

Mitwirkende: Hartwig Albiro, Omar Dello, Ricky Goldammer, Jan Heinke, Svetlana Katchour, Baraa Khalil, Andreas Kindschuh, Karl-Heinz Kleve, Manh-Hung Nguyen, Tukayana Paolo-König, Mathis Stendike u.a.

Gedanken der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zum 5. März

Organisation: Städtische Musikschule Chemnitz, Nancy Gibson

Rahmenprogramm

Kranzniederlegung am Mahnmal der Bombenopfer des 5. März

Kranzniederlegung am Mahnmal der Bombenopfer des 5. März

10:00 Uhr Städtischer Friedhof

Gottesdienst mit Rundfunkübertragung (MDR-Kultur u. Deutschlandfunk)

Gottesdienst mit Rundfunkübertragung (MDR-Kultur u. Deutschlandfunk)

Musikalische Gestaltung nach Agenda für St. Jacob von 1714 • Predigt u. Liturgie: Dorothee Lücke, Pfarrerin; Stephan Brenner, Pfarrer; Heike Steege, Mitglied der AG Chemnitzer Friedenstag • Orgel: Steffen Walther, Kirchenmusiker. • Die Plätze sind bis 9.45 Uhr einzunehmen.

10:00 Uhr Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1

Jüdische Opfer des nationalsozialistischen Krankenmordes der „Aktion T4“ Eine Spurensuche mit Dr. Jürgen Nitsche

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur.

11:00 Uhr Jüdischer Friedhof, Hoher Weg / Am Laubengang

Jetzt – unsere Stadt im Frieden •  Now – our city in peace

Jetzt – unsere Stadt im Frieden • Now – our city in peace

Hier gibt es die Möglichkeit für Flüchtlinge und Chemnitzer, den Frieden gemeinsam sportlich, spielerisch und kreativ zu erleben. // Here is an opportunity for refugees and Chemnitz residents to experience peace together through sport, play and creativity

Gestaltet von / Organised by:
  • AWO Kreisverband Chemnitz und Umgebung (Fußball, Spiele und Kreativangebote)
  • Chemnitzer Würfeltürmer e.V. (Friedensspiele)
  • Don Bosco Haus (Spielangebot)
  • inpeos e.V. in Koop. mit AWO Chemnitz (interaktive Weltkarte KRIEG & FRIEDEN)
  • KJF e.V. – Jugendclub „ELZWO“ u. Kreativzentrum (Friedensdomino);
  • Wohngruppe Humboldthöhe (Musik)
  • „save me“ Kampagne des Sächsischen Flüchtlingsrates e.V. (Aktionsstand)
  • Stadtsportbund Chemnitz e.V. (Unterstützung)

14:00 Uhr Stadthallen-Vorplatz

Veranstalter: Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag

Festival „Willkommen am Kopp“

Festival „Willkommen am Kopp“

Veranstalter: Bündnis Chemnitz Nazifrei, DGB Südwestsachsen • www.chemnitz-nazifrei.de

14:00 Uhr Karl-Marx-Monument

Graffiti-Aktion im Stadthallenpark: „Deutschland zwischen Willkommenskultur und Abschiebung“

Graffiti-Aktion im Stadthallenpark: „Deutschland zwischen Willkommenskultur und Abschiebung“

Gemeinsame interaktive Graffiti-Aktion von Aktion © und amnesty international für Jugendliche aus Chemnitz und jugendliche Flüchtlinge zu politischen Themen, wie Vertreibung, Flucht, Asyl, Integration und Abschiebung. Die Jugendlichen sollen zudem Besucher ansprechen und ihre Meinungen in Form von Schlagworten mit auf die Graffiti-Flächen bringen. Betreuung durch Studenten der TU Chemnitz, Bereich Interkulturelle Pädagogik.

14:00 Uhr Stadthallen-Vorplatz

Veranstalter: Aktion ©

Mozart-Briefe

Ballett von Reiner Feistel (Choreografie und Inszenierung), Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Heinrich Ignaz Franz Biber, Steffan Claußner

Zu den wichtigsten Zeugnissen des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart gehören neben den musikalischen Werken seine unzähligen Briefe, die sein mitreißendes und tief empfindendes Wesen zum Ausdruck bringen und Einblicke in sein Wirken und Sein geben.

Reiner Feistel nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise nicht nur durch die Biografie des Komponisten, sondern legt mit Mozarts sagenumwobenem Requiem einen ganz besonderen Schwerpunkt auf den zweiten Teil des Abends, in dem er mit der Totenmesse des Komponisten das Jenseits als ein Fest des Lebendigen und des Lebens feiert. • Es tanzt das Ballett Chemnitz.

15:00 Uhr Opernhaus, Theaterplatz

Veranstalter: Städtische Theater Chemnitz

Lesung "Deutschland. Ein Wandermärchen" mit Anna Magdalena Bössen

Bin ich Deutschland? Und wenn ja, was bedeutet das für mich und mein Land? Und wenn nein, wer ist es dann? Ein Literaturschauspiel mit Reimen, Reisebildern, Hochstimmung und Tiefgang!

19:00 Uhr Kabarettkeller, An der Markthalle 1-3

Veranstalter: Buchladen MonOkel

Eintritt: 17 €

„Di Musik is asoj schein“ – Klezmer-Konzert mit HARTS UN NESCHOME

Veranstaltung im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

19:30 Uhr Staatliches Museum für Archäologie (smac), Stefan-Heym-Platz 1

Veranstalter: Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz

Eintritt: 10 € / 8 €

Konzert: „Wie liegt die Stadt so wüst“

Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts zum Gedenken an Tod und Zerstörung, u.a. von Rudolf Mauersberger, Reiko Füting, Jens Klimek und Torsten Rasch • mit dem Kammerchor „projekt17“, Christfried Brödel – Leitung und Sebastian Schilling – Orgel • anschließend Gang zum Friedenskreuz

20:00 Uhr Stadt- und Marktkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1

Veranstalter: Evangelische Kirche Chemnitz

Weitere Veranstaltungen

Film und Diskussion: Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik

Mit Dietmar Post. Ein Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland reflektiert.

21.02. 19:00 Uhr Mediencafé m54, Chemnitztalstraße 54

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.

„Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ - Eine europäische Groteske

„Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ - Eine europäische Groteske

Schauspiel & Figurentheater, Regie: Laura Linnenbaum

Überfordert und ermüdet von der Vielfalt der Informationen über den NSU-Prozess ziehen sich 5 Alltagsmenschen an den utopischen Strand Europa zurück. Aber der Versuch der Isolierung misslingt. Die Ereignisse um den NSU-Terror und dessen Folgen erzwingen die Debatte.
Mit den vielfältigen Möglichkeiten der Kunst zeigen die Städtischen Theater einen erschreckend aktuellen Beitrag zum Thema „Unentdeckte Nachbarn“
Publikumsgespräch mit den Darstellern im Anschluss der Veranstaltung

24.02. 20:00 Uhr Schauspielhaus, Ostflügel, Zieschestr. 28

Veranstalter: Städtische Theater Chemnitz

Karten unter: 0371 4000-430 / online unter www.theater-chemnitz.de

„Noch ist Polen nicht verloren“ – Komödie von Jürgen Hofmann

Wir befinden uns im Jahr 1939 am Stadttheater Posen. Die ambitionierte Theaterbelegschaft probt „Gestapo“ – eine Parodie auf Adolf Hitler –, als die Wehrmacht in Polen einfällt. Aus Theatersicht könnte ein Stück kaum aktueller sein, doch die polnische Regierung verbietet das Stück und setzt statt dessen den unverwüstlichen Klassiker „Hamlet“ auf den Spielplan. Das Ensemble wehrt sich mit den Mitteln des Theaters. Eine Referenz an den polnischen Widerstand gegen die Nazis.
Weitere Aufführungen: 03.03. 19:30 Uhr / 12.02. 15:00 Uhr

26.02. 15:00 Uhr Schauspielhaus, Zieschestraße 28

Veranstalter: Städtische Theater Chemnitz

Karten unter: 0371 4000-430 / online unter www.theater-chemnitz.de

Heimatlos für eine bessere Heimat – Erinnerungen an Karl Stark und weitere Interbrigadisten

Buchvorstellung und Lesung mit der Autorin Margitta Zellmer (Hrsg.: Klinke e.V.)

Über das Leben des Antifaschisten und Spanienkämpfers Karl Stark berichtet seine Tochter Hannelore Wagner. Durch Krieg und Faschismus verschlug es ihn quer durch Europa bis nach England. Von dort aus nahm er am 6. Juli 1944 an der Landung der Alliierten in der Normandie teil. Porträtiert werden außerdem Chemnitzer Interbrigadisten, die im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Spanischen Republik kämpften, darunter Walter Janka, Horst Menzel, Hans Ziegler, Dr. Heinrich Cohn und Dr. Hartmut Berlet.
Veranstalter: Klinke e.V. in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Chemnitz

01.03. 17:00 Uhr Querbeet, Rosenplatz 4

Veranstalter: Klinke e.V.

Kulturschutzgut – trotz Bürgerkrieg und Terror

Die Umbrüche in der arabischen Welt haben in den letzten Jahren zu ernsten Bedrohungen auch für die Museen geführt. Mit neuen Strategien hat der internationale Museumsbund (ICOM) versucht, Anarchie, kriminellem Handel und gezielten Zerstörungen zu begegnen. Vortrag von Dr. Thomas Schuler, ehem. Direktor des Schlossbergmuseums

01.03. 18:00 Uhr Schlossbergmuseum, Schlossberg 12

„Eine Welt – eine Stadt – ein Haus“

„Eine Welt – eine Stadt – ein Haus“

Was kann eine Stadt zur Integration und damit zum inneren Frieden beitragen?

Chemnitz ist eine weltoffene Stadt. Aus mehr als 130 Ländern stammen Menschen, die hier leben. Fast 17.000 Ausländer und Ausländerinnen leben in unserer Stadt. Etwa jeder zehnte Einwohner unserer Stadt ist zugewandert oder hat mindestens ein Elternteil, das aus dem Ausland nach Deutschland gekommen ist.
Das stetige Wachsen der Gruppe der Migranten (seit 2010 um ca. 150 %) stellt die Kommune vor große Herausforderungen. Gleichermaßen birgt es Chancen, verjüngt die Stadt und verleiht ihr neue kulturelle Facetten. 
Die gelingende Integration der Zuwanderer in unsere Stadtgesellschaft wird eine der Schlüsselaufgaben der nächsten Jahre werden.  Wie wollen wir das Zusammenleben mit Flüchtlingen und Migranten in unserer Stadt gestalten? Diese Frage soll in einem Podium mit dem Fokus auf städtische Schnittstellen der Integration wie Arbeit, Wohnen und Nachbarschaft diskutiert werden.

Im Podium begrüßen wir:
Sabine Kunze
, IHK Chemnitz
Katja Loße, GGG
Rola Saleh, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Abdulsalam Absi, Masjid Moschee Chemnitz
Dr. Wolfgang Lambrecht, TU Chemnitz, Geschäftsführer des Internationalen Universitätszentrums

Moderation: Lars Neuenfeld
Veranstalter: Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag

02.03. 19:00 Uhr Schauspielhaus, Ostflügel, Zieschestr. 28

Veranstalter: Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag

Konzert: WENZEL TRIO “Wenn wir warten”

Konzert: WENZEL TRIO “Wenn wir warten”

Politisch-poetisches Konzert zum Chemnitzer Friedenstag 2017

Wenzel singt von Stränden und Städten, Nächten und Morgenstunden, Krieg, Flucht und Vertreibung, Ankommen ohne willkommen zu sein. Erinnerungen an Kindheit und das Warten auf den besonderen Augenblick, der aus der Ausweglosigkeit herausführen könnte. Auf Wenzels neuer CD „Wenn wir warten“ wird der Kosmos des Lebens versammelt und auf seine Sinnhaftigkeit abgefragt. Welches soll man singen in Zeiten, da die Fratzen der Populisten sich in die Träume fressen? Welche Hoffnung kann uns noch tragen? Wir sitzen fest in einer unbeweglichen Zeit, angeschnallt und instabil in Einem.
Veranstalter: Aktion © in Kooperation mit smac und Bürgerverein „FUER CHEMNITZ“ e.V. – Mit freundl. Unterstützung Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz

04.03. 20:00 Uhr Staatliches Museum für Archäologie (smac), Stefan-Heym-Platz 1

leider ausverkauft

Friedensandacht in der Lutherkirche

16:00 - 16:45 Uhr Lutherkirche, Zschopauer Straße

Veranstalter: Evangelische Kirche Chemnitz

Frauen von hier und anderswo – Kulturen im Dialog

Mit In Am Sayad Mahmood, die vor 10 Jahren als Flüchtling mit ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland kam.
Dazu gibt es eine passende musikalische Begleitung und gemeinsames Essen. Um Voranmeldung wird gebeten.

08.03. 16:00 Uhr Querbeet, Rosenplatz 4

Eintritt: 10 €

Friede auf Erden

7. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie, Dirigent: Felix Bender

Arnold Schönberg: „Friede auf Erden“ op. 13 für gemischten Chor und Streichorchester
Das pazifistische Gedicht des Schweizer Dichters Conrad Ferdinand Meyer „Friede auf Erden“, das Arnold Schönberg noch vor den zwei Weltkriegen in beeindruckende harmonische Wechselbäder tauchte. Im Kontext des Chemnitzer Friedenstages und eingedenk politischer Eruptionen der Gegenwart wird dieses Werk beklemmend aktuell.
Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 „Lobgesang“

Weitere Veranstaltung: 09.03. 20:00

08.03. 19:00 Uhr Stadthalle, Großer Saal

Veranstalter: Städtische Theater Chemnitz

Karten unter: 0371 4000-430 / online unter www.theater-chemnitz.de
"GEHEIME FREUNDE" von Rudolf Herfurtner, nach dem Roman „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy

"GEHEIME FREUNDE" von Rudolf Herfurtner, nach dem Roman „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy

Ein Plädoyer für Zivilcourage. Für Menschen ab 10 Jahre

New York während des 2. Weltkrieges: Der zwölfjährige jüdische Junge Alan spielt in seiner Freizeit am liebsten mit seinem Freund Schlagball. Doch dann soll er sich um das neue Nachbarmädchen Naomi kümmern, das mit ihrer Mutter aus Frankreich vor den Nazis geflohen ist. Naomi musste dort hilflos mit ansehen, wie ihr Vater von der Gestapo zu Tode geprügelt wurde. Seitdem steht sie unter Schock. Naomi und Alan werden „Geheime Freunde“, denn auf keinen Fall darf der im Haus wohnende Nazis verehrende Hausmeistersohn Condello davon Wind bekommen.

Weitere Termine: 10.3. 19 Uhr / 11.3. 16 Uhr / 12.3. 16 Uhr

10.03. 10:00 Uhr Fritz-Theater, Kirchhoffstr. 34

Veranstalter: Fritz-Theater Chemnitz

10 € / 8 €

KRIEG & FRIEDEN in Musik und Literatur

Schwerpunkt: Bertolt Brecht

16.03. 16:00 Uhr Bürgerhaus City, Rosenhof 18

Veranstalter: Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V.

Jüdisches Leben auf dem vorderen Kaßberg – ein kulturhistorischer Rundgang

Treffpunkt: Hohe Straße 9

Ein Teil der 1886 errichteten Königlich-Sächsischen Gefangenenanstalt soll Gedenkstätte werden. Der Rundgang mit dem Historiker Dr. Jürgen Nitsche entlang der Straßen und Plätze, die das ehemalige Untersuchungsgefängnis umgeben, zeigt, dass auch in diesem Stadtteil bis 1933 jüdische und nichtjüdische Bürger friedlich nebeneinander lebten.

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur.

16.03. 16:00 Uhr

Veranstalter: Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz

Ausstellungen

5 Jahre Kunstprojekt Chemnitzer Schulen für Frieden und Toleranz

5 Jahre Kunstprojekt Chemnitzer Schulen für Frieden und Toleranz

Die Stadt Chemnitz präsentiert eine Ausstellung von Aktion © in der Johannispassage der Galerie Roter Turm

Seit 2012 gestalten Chemnitzer Schulen Plakate und Banner für den Friedenstag. Durch Workshops hat sich die Aktion zum Kunstprojekt entwickelt. 2014 kamen Workshops für Graffiti und Holzgestaltung dazu. 2015/16 waren Jugendliche aus Ústí nad Labem und jugendliche Flüchtlinge mit dabei. Banner werden inzwischen auch in Dresden, Görlitz und in Ústí nad Labem gestaltet - mit dem Vlies aus Chemnitz - und sie werden zum Chemnitzer Friedenstag mit am Neumarkt präsenitert.
Die Ausstellung gibt auf 20 Großtafeln einen Einblick in einen vielfältigen Schaffensprozess. Fotoserien von Maika Maudrich zeigen, was kaum zu glauben ist: die 7 Meter langen Kunstwerke wurden von Kindern und Jugendlichen ab 5. Klasse geschaffen.
Im Juni 2017 wird die Ausstellung im Bürgerzentrum von Ústí nad Labem als offizielles Städtepartnerschaftsprojekt gezeigt.

27.02. - 06.03.

Veranstalter: Stadt Chemnitz

„Für Frieden, Demokratie und Toleranz“ – Bilder von Marian Kretschmer

„Für Frieden, Demokratie und Toleranz“ – Bilder von Marian Kretschmer

Ausstellung im Rahmen des Friedenslaufes Rom 2017 (Rom-Wittenberg) mit Bildern des sächsischen Künstlers Marian Kretschmer (*1983), die im Anschluss in den Vatikan gehen. Präsentiert von der Galerie Schmidt-Rottluff. Ausgestellt in der Volksbank Chemnitz, in der Stadtkirche St. Jakobi und ausgewählten Geschäften der Inneren Klosterstraße, die ihre Schaufenster während der Ausstellungszeit für die Kunstdrucke in Originalgröße zur Verfügung stellen.
Vernissage: 3. März, 20:00 Uhr, Volksbank Chemnitz, Innere Klosterstr. 15
Katalog zur Ausstellung siehe http://schmidt-rottluff.de/Aktuelle_Ausstellungen

03.03. 20:00 Uhr - 31.03. Volksbank Chemnitz

Veranstalter: Galerie Schmidt-Rottluff