Aktuell

06.03.2017 Chemnitzer Friedenstag 2017 - Kinder vom Platz geschickt?

Wie jedes Jahr, wurde der Chemnitzer Friedenstag auch diesmal von zahlreichen Chemnitzerinnen und Chemnitzern unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters besucht. Es waren auch viele Kinder da. Das ist überaus erfreulich. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist möglichst viele Menschen dazu zu motivieren, vor Ort zu sein und für Frieden einzustehen.

03.03.2017 Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises am 3. März

Bereits zum 14. Mal verleihen der Bürgerverein FUER Chemnitz e.V. und die Migrationsbeauftragten der Stadt Chemnitz, Etelka Kobuß, den Chemnitzer Friedenspreis im Vorfeld des Chemnitzer Friedenstages. Die Verleihung erfolgt am Freitag, dem 3. März, 17 Uhr im Stadtverordnetensaal des Chemnitzer Rathauses.

02.03.2017 „Wir sind in Chemnitz am Anfang eines Weges“

lautete das Fazit des Moderators Lars Neuenfeld zu dem Podium CHEMNITZER FRIEDENSIMPULSE 2017 am 2. März 2017, 19 Uhr, im Schauspielhaus Chemnitz, Ostflügel.

Der Chemnitzer Friedenstag

Der Ausgangspunkt des Chemnitzer Friedenstages war 2002 die Idee von Pfarrer Hans-Jochen Vogel (Pfarrer i.R., † 2005) und Sabine Kühnrich (Sängerin), diesem Gedenktag einen Charakter zu verleihen, der das Abgleiten in inhaltslose Rituale verhindert und an dem zukünftig friedensstiftende kulturelle und politische Impulse für die Stadt und von der Stadt ausgehen werden“ – wie sie es damals in einem Aufruf formulierten. » Zum Aufruf vom 16.02.2002

Der Aufruf wurde von namhaften Chemnitzern unterschrieben. Gemeinsam mit Pfarrer Stephan Brenner, gründeten die beiden Initiatoren die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag.

Heute gehören ihr an Hartwig Albiro (ehem. Schauspieldirektor), Stephan Brenner (Pfarrer), Birgit Broszeit (Sozialarbeiterin), Nancy Gibson (Direktorin der Städtischen Musikschule), Etelka Kobuß (Ausländerbeauftragte), Sabine Kühnrich (Künstlerin), Christoph Magirius Pfarrer i.R.; Ehrenbürger der Stadt Chemnitz), Gerald Richter (Architekt), Dr. Thomas Schuler (ehem. Direktor des Schloßbergmuseums), Heike Steege, Jürgen Tautz (Geschäftsführer der AWO Chemnitz).

Jedes Jahr wuchs die Zahl der Engagierten, um die Idee des Friedenstages mit Leben zu füllen Unzählig viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden dafür geleistet. Der Begriff Chemnitzer Friedenstag ist seit etlichen Jahren in den allgemeinen Sprachgebrauch der Stadt eingegangen.

Die Zahl derer, die sich bewusst an diesem Tag mit der Problematik Krieg und Frieden und den Ursachen des 2. Weltkrieges beschäftigen, ist so groß wie nie, auch in den Nachwuchsgenerationen. Die friedensstiftenden kulturellen und politischen Impulse rund um diesen Tag sind aus Chemnitz nicht mehr wegzudenken.

Allerdings verzeichnen wir auch eine Erweiterung rassistischer und rechtsextremer Realität in unserer Gesellschaft. Auch Chemnitz musste erst in überregionale Schlagzeilen in Zusammenhang mit den Morden des NSU geraten, damit die allgemeine Öffentlichkeit wahrnahm, dass diese Stadt schon lange Jahre Hinterland von Neonazis ist.

Gesamtkonzept und Koordination

Logo der Arbeitsgruppe Chemitzer Friedenstag

Hartwig Albiro, Stephan Brenner, Birgit Broszeit, Nancy Gibson, Etelka Kobuß, Sabine Kühnrich, Christoph Magirius, Gerald Richter, Dr. Thomas Schuler, Heike Steege, Jürgen Tautz

Logo der Stadt Chemnitz

In Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz